Was bringt der AKKu-Werkzeugkasten?

Eine Geschichte

Das Handy klingelt und Frank Müller, Inhaber des Dachdeckerbetriebs FM, schaut leicht gestresst auf sein Display. Hoffentlich nichts Dringendes, denn in letzter Zeit sind seine Auftragsbücher fast schon überfüllt, so dass er kaum noch kurzfristige Terminzusagen machen kann. Hinzu kommt, dass einer seiner zuverlässigsten Mitarbeiter schon länger krank ist, der neue Azubi noch nicht sehr gut eingearbeitet ist und seine Bürokraft auf Grund der zusätzlichen Belastung durch die Pflegebedürftigkeit ihrer Mutter zukünftig nur noch stundenweise im Betrieb tätig sein kann.

Doch diesmal ist er erfreut über eine kleine Unterbrechung: Eine Nachricht über What´sApp vom mittlerweile befreundeten Unternehmer Hans Fischer, Dachdeckermeister aus der Nachbarstadt: “Mal eine ganz neue Idee: Wir könnten uns deine Bürokraft teilen. Hätte schon jemanden im Blick. Was meinst Du?” Die beiden Unternehmensinhaber haben sich auf einem Treffen der Handwerkskammer kennen gelernt, bei dem der AKKu-Werkzeugkasten vorgestellt wurde. Dieser bietet Antworten auf genau die Fragen, die sich Frank Müller aktuell stellen: Wie kann ich meinen seit längerem erkrankten Meister bei der Genesung und Rückkehr ins Berufsleben unterstützen? Wie und was kann ich dazu beitragen, dass er in Zukunft nicht wieder für einen längeren Zeitraum aus gesundheitlichen Gründen ausfällt? Wie kann ich meinen neuen Azubi möglichst gut und effektiv einarbeiten? Wie kann ich meiner Bürokraft den familiären Freiraum ermöglichen, den sie zur Zeit braucht, ohne selbst bis spät in der Nacht über den Büchern zu sitzen und morgens regelmäßig unausgeschlafen und übermüdet zu sein?

Kurz gesagt: Wie kann ich es schaffen, die Arbeitsfähigkeit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken?

Der AKKu-Werkzeugkasten bietet nach einem ersten Check die Möglichkeit, mit Unterstützung eines externen Beraters gezielte Maßnahmen zum Erhalt der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit in KuKu zu initiieren. Die im AKKu-Werkzeugkasten enthaltenen Werkzeuge sind so zusammengestellt, dass sie direkt von Unternehmen mit weniger als 15 Beschäftigten eingesetzt werden können. Hinzu kommt, dass in dem AKKu-Werkzeugkasten eine direkte Erfolgskontrolle bzgl. der Wirkung der einzelnen Werkzeuge anhand konkreter, messbarer Fakten direkt von Beginn an vorgesehen ist, was Frank Müller sehr praxisnah findet.

Gemeinsam mit einigen anderen Inhabern kleinerer Unternehmen setzt er sich nun gemeinsam mit einem Berater mit dem AKKu-Werkzeugkasten auseinander und will verschiedene Werkzeuge auch gemeinsam mit seinen Beschäftigten umsetzen.

Unter Nutzung verschiedenster Medien (vorrangig Handy und Internet) können viele Instrumente spielend leicht umgesetzt werden, und es macht immer wieder Spaß, etwas Neues auszuprobieren und sich mit anderen auszutauschen.

Frank Müller schreibt zurück: “Super Idee! Soll sich direkt morgen vorstellen. Passt das? Dann mal weiter zur nächsten Baustelle!”

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